Hey, wir sind die Ortsgruppe Aachen

Wir streiken regelmäßig die Schule, organisieren Workshops, Vorträge und machen andere Aktionen im Rahmen des zivilen Ungehorsams. Am Bekanntesten ist Aachen wohl für die zentrale Großdemo am 21.06. mit über 40.000 Teilnehmenden.

Wenn du fragen oder Anregungen hast schreib uns gerne auf Social Media oder an die folgende E-Mail!
aachen@fridaysforfuture.de

Klimagerechtigkeit ist Antirassismus!

Wie angekündigt wollen wir uns mehr mit den verschiedenen Aspekten von Klimagerechtigkeit beschäftigen, die leider auch bei Fridays for Future bisher viel zu kurz gekommen sind. Dazu gehört Antirassismus. Rassismus ist nicht nur ein Problem was durch Rechte verursacht wird, sondern findet auch innerhalb der größtenteils weißen Klimabewegung hier im Globalen Norden statt. Wir müssten (auch den eigenen) Rassismus erkennen und bekämpfen.

Wir sehen uns nächsten Freitag auf der Straße. Mehr Infos folgen bald.

Für den Klimaentscheid unterschreiben! Der Klimaentscheid Aachen sammelt Unterschriften, um einen Einwohner*innenantrag einzureichen

Hier unterschreiben

Termine im Sommer:

Ab jetztWieder größere Aktionen für Klimagerechtigkeit – Aachen bleibt stabil!
Bis 24.09.Jeden Freitag eine Aktion. Infos immer oben
24.09.Globaler Klimagerechtigkeitsstreik. Infos
26.09.Bundestagswahl
Jeden letzten
Freitag im Monat
Critical Mass um 18 Uhr am Elisenbrunnen. Infos
Ihr habt Termine die hier fehlen? Schreibt uns!

AACHEN BLEIBT STABIL!

Bei unserer Comeback Demo waren 1000 Menschen mit dem Motto Motto: „Klimagerechtigkeit auf der Straße erkämpfen – Aachen bleibt stabil!“ auf der Straße. Aber das war erst der Anfang von vielen größeren Aktionen, die es ab jetzt wieder geben wird.

In den nächsten Monaten machen wir mit verschiedenen Aktionen weiter und am 24.09. ist der Globale Klimagerechtigkeitsstreik, bei dem wir in Aachen was riesiges geplant haben.

Fridays for Future Aachen ist gekommen, um zu bleiben. Zusammen mit euch wollen wir noch stärker für weltweite Klimagerechtigkeit kämpfen und besonders die verschieden Aspekte von Klimagerechtigkeit sichtbar machen, denn das ist auch bei Fridays for Future bisher viel zu wenig passiert. Dazu gehören z.B. Antirassismus, Feminismus und Antifaschismus.

Engagiert und organisiert euch bei uns oder in anderen Gruppen wie Ende Gelände Aachen usw.

ONE STRUGGLE, ONE FIGHT! #AachenBleibtStabil

Der nächste Globale Klimastreik!

Tragt euch das Datum am besten schon mal in euren Kalender ein: am 24.09. ist Fridays for Future wieder Global auf der Straße. Zwei Tage vor der Bundestagswahl werden wir wieder so laut und präsent sein, dass niemand mehr an der Klimakrise vorbeikommen wird. Ob jung oder alt: In diesem Sommer gehen #AlleFürsKlima auf die Straße! Denn es geht um unser aller Zukunft – und Gegenwart!

Auch in Aachen sind wir wieder dabei:

Wir starten um 10 Uhr an 3 Startpunkten. Mehr Infos dazu sehr bald.

Mach mit bei uns!

Einmal in der Woche treffen wir uns um über alles was gerade wichtig ist zu sprechen. Wir planen unsere nächsten Aktionen und tauschen uns aus. Du willst auch in die Orga? Dann komm doch einfach mal zu einem Plenum von uns! Schreib uns dafür einfach auf Social Media! Die Links findest du unten!


Unsere Forderungen für eine klimaneutrale Stadt und StädteRegion bis 2025

  1. Schnelle Energiewende in der Städteregion Aachen!
    Vor allem der Ausstieg aus der Braunkohle beschäftigt die Region sehr. Wir sind der Meinung, dass ein möglichst schneller Ausstieg aus der Braunkohle unabdingbar ist um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Förderungen von Solar- und Windanlagen sind hierbei wichtig um einen schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien zu garantieren und die Dörfer im Braunkohlerevier zu erhalten.
  2. ÖPNV sozial und nachhaltig gestalten!
    Der Verkehrssektor ist in Deutschland nicht nur einer der Sektoren mit den höchsten CO2 Emissionen sondern auch der einzige, in dem die Emissionen im letzten Jahr weiter gestiegen sind. Der fossile Individualverkehr macht hierbei den Löwenanteil aus. Wir brauchen Lösungen, die den Umstieg auf andere Verkehrsmittel, wie Bus und Bahn, erleichtern. Daher fordern wir die Rekommunalisierung und Ausbau des ÖPNVs. Zudem fordern wir einen kostenlosen ÖPNV, aber auch eine gerechte Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen für Busfahrer*innen dürfen hierbei nicht hinten rüber fallen.
  3. Autofreie Innenstadt JETZT!
    Autos nehmen Städten Platz und Lebensqualität und sind darüber hinaus für einen Großteil der Emissionen im Transportsektor verantwortlich. Es gibt in Innenstädten genügend Alternativen, daher fordern wir eine autofreie Innenstadt innerhalb des Grabenrings jetzt und eine langfristige Erweiterung bis zum Alleenring.
  4. Forderungen des Klima- und Radentscheids konsequent umsetzen!
    Wir brauchen einen Plan um Aachen bis 2030 Klimaneutral zu machen. Diesen Plan hat der Klimaentscheid Aachen. Wir unterstützen die Forderungen und Fordern ihre Umsetzung. Genauso wie beim ÖPNV müssen die Bedingungen für einen Umstieg auf das Fahrrad begünstigt werden. Wer Fahrrad fährt, schützt das Klima! Der Radentscheid hat Forderungen entwickelt, wie Fahrrad fahren in Aachen sicherer und attraktiver werden kann. Diese wurden Ende 2019 bereits mit einer großen Mehrheit im Stadtrat beschlossen. Diese müssen jetzt konsequent umgesetzt werden.
  5. Verpflichtung für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln!
    Auch der Bereich Ernährung verursacht ungefähr soviele Treibhausgas-Emissionen, wie der Bereich Mobilität. Daher müssen wir verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umgehen. Dennoch wird jährlich die Hälfte der prodwuzierten Lebensmittel weggeworfen. Initiativen, wie Foodsharing, die sich für die Rettung von Lebensmitteln einsetzen, sollen besonders unterstützt werden. Auch die Vernichtung von Lebensmittel sollte im kommunalen Einflussgebiet verboten werden. Aber auch die Produktion muss ökologischer gestaltet werden, weswegen wir eine besondere Förderung von solidarischen und ökologischen Landwirtschaftsbetrieben fordern. Darüber hinaus fordern wir den Ausbau des veganen und regionalen Angebots in öffentlichen Einrichtungen.
  6. Mehrwegsysteme statt Einwegverpackungen!
    Jährlich fällt bei jeder Person 560 kg/Jahr Hausmüll an. Dieser muss seinen gut recycelt werden um Ressourcen zu sparen und zum anderen sollten Möglichkeiten geschaffen werden Müll vermeiden zu können. Hierfür bieten sich die Einführung von stadtweiten Mehrwegsystemen, wie ReCup, an.
  7. Städteregion grüner gestalten!
    Mehr grüne Flächen und Parks in der Stadt und der Städteregion erhöhen nicht nur die Lebensqualität sondern ist auch gut fürs Klima. Flächen müssen entsiegelt werden um die Städte vor Überschwemmungen und Hitzesommern zu schützen.
  8. Suffizientes Bauen unterstützen!
    Um die Folgen des Klimawandels auf ein Minimum zu beschränken, müssen wir in allen Bereichen CO2 Emissionen einsparen. Auch im Gebäudesektor. Dieser machte 2018 14% der co2-Emissionen in Deutschland aus. Um CO2 einzusparen müssen wir nicht nur beim Bauen an sich Emissionen einsparen, sondern uns auch Gedanken darüber machen, was muss wirklich gebaut werden.
  9. Leerstände sozial und nachhaltig nutzen!
    In Aachen stehen viele Gebäude leer. Hier muss die Stadt handeln. Wir wünschen uns, dass die leerstehenden Gebäude für kulturelle und soziale Projekte nutzbar gemacht werden.
  10. Bürger*innenpartizipation stärken!
    Bei Fridays for Future ging es nie nur um Klimaschutz und –gerechtigkeit, sondern auch um die Politisierung von jungen Menschen. Der Wunsch etwas zu verändern ist bei vielen da, jetzt geht es darum Möglichkeiten zur Partizipation zu schaffen.

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Hier gibt es mehr von uns:

Ein Kommentar zu „

  1. Hallo, mein Name ist Tilman Burggraef, ich bin promovierter Diplombiologe aus Kreuzau/Obermaubach und war > 30 Jahre in der Umweltüberwachung tätig. Mit bald 63 Jahren bin ich natürlich kein natürliches Mitglied von fff, aber als Vater von 5 Kindern, geprägt von meinen naturwissenschaftlichen Einsichten halte ich die Bewegung für sehr wichtig. Wie Sie/Ihr wahrscheinlich auch bin ich von den Auswirkungen der Flutkatastrophe, insbesondere davon, dass viele ihr Leben verloren haben absolut entsetzt.
    Im Gegensatz zu den meisten Politikern halte ich, wie viele Wissenschaftler das Geschehene aber für vorhersehbar und zwar allgemein langfristig wie auch kurzfristig als aktuelles Ereignis. Langfristig weil die Wissenschaft vor solchen Ereignissen seit nunmehr 3 Jahrzehnten warnt und wir solche nun immer häufiger erleben – hier oder anderswo, kurzfristig weil diese extreme Wetterlage bereits ein Woche vorher in den Simulationen vorausgesagt wurde und ab Montag vorher sehr konkret.
    Was halten Sie/Ihr nun davon mit entsprechender Begründung über fff eine Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland bzw. die Bundesländer NRW/RP wegen unterlassener Hilfeleistung im Namen einer zu gründenden Opferinitiative anzustrengen? Ziel sollte eine angemessene Entschädigung der Angehörigen der Toten und der Verletzten sein, bringen würde es im Erfolgsfalle aber auch, dass der Politik unmissverständlich klar wird, dass sie für die Tragödie eine erhebliche Mitverantwortung hat, sie sie wahrnehmen muss und sich nicht mit Sonntagsreden aus der Affäre ziehen kann. Sollte eine solche Klage nicht erfolgreich sein würde sie zumindest veredutlichen, dass man den Umgang mit der Entwicklung auch anders beurteilen kann, denn als unabänderliches Schicksaal.
    Ich würde eine solche Klage unterstützen, indem ich mich, neben einem finanziellen Beitrag, in die Vorbereitung einer solchen Klage einbringen würde. Falls eine solche Initiative bereits gestartet ist, was ich mir gut vorstellen kann, würde ich darum bitten, mir Kontaktpersonen zu nennen, damit ich mich engagieren kann. Mit freundlichen Grüßen Tilman Burggraef

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