Aktuelle Lage im Amazonas

Nun, die Brände im Amazonas sind nach wie vor da und inzwischen wurde auch der Kipppunkt im Amazonas überschritten. Außerdem wurde Bolsonaro als korrupteste Person 2020 eingestuft und eine neue Studie wurde veröffentlicht,die aufzeigt, dass mehr Geld gespart wird, wenn der Regenwald geschützt wird. Wieso der indigene und internationaler Widerstand immer stärker werden und wie sich die aktuelle Lage äußert, erfahrt ihr hier in dem Sonderbericht geschrieben von Sophia

Der Amazonas brennt weiter und die illegalen Brandrodungen werden von Bolsonaro gedeckt, dazu ist die Abholzung auf einem 12 Jahres Hoch. Denn der Ur- und Regenwald, wird mit so einer immensen Geschwindigkeit zerstört, wie seit 12 Jahren nicht. Dies bedeutet, dass jede Minute drei Fußballfelder Ur- und Regenwald gerodet werden. 11.000 Quadratkilometer Wald ist zwischen August 2019 und Juli 2020 zerstört worden. Das sind mehr als 600 Millionen Bäume. Diese Zahlen wurde mit Satelliten erforscht und die Daten decken Regen- und Trockenzeit ab. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass der Kipppunkt im Amazonas überschritten wurde und dies unumkehrbare dramatische Folgen auf unser aller Überleben haben wird.

Dennoch tätigt Bolsonaro die Aussage „Umweltorganisationen sind ein „Krebsgeschwür“.Nun dies sagte er vor der Erreichung des unumkehrbaren Kipppunkts im Amazonasgebiet. Dies ist die Haltung von ihm, wieso (indigene) Klimaaktivisten um den Amazonas umgebracht werden, wie im Dezember 2020 ein indigener Gewerkschafter der sich für den Erhalt des Amazonas eingesetzt hat. Er wurde vor seiner Familie erschossen. Laut der Morgenpost hat der negativ Preis „der Person des Jahres“ der brasilianische Präsident Bolsonaro verliehen bekommen. Denn er ist korrupter und tut mehr für die Organisierung von Kriminalität als der ehemalige US Präsident Trump und der derzeitig türkische Staatsoberhaupt Erdogan. 

Dennoch belegt eine Studie, dass mehr Geld eingespart wird, wenn der Amazonas Regenwald geschützt wird statt abgeholzt. Es zahlt sich vierfach aus. Eine Berliner Studie fand in Zusammenarbeit mit Klimaforscher:innen aus der USA heraus, dass 1€ der in den Erhalt des Amazonas Regenwaldes investiert wird, 4.40€ in anderen Klimaschutzmaßnahmen einspart. Zwischen 2030 und 2070 wird der Erhalt des Amazonas Regenwaldes etwa 5 Milliarden Euro kosten, aber es zahlt sich fünf Mal mehr wieder aus. Denn fünf Mal mehr, 25 Milliarden Euro, wird eingespart für andere Klimaschutzmaßnahmen.

Der indigene und internationale Widerstand wächst und lässt sich nicht kleinkriegen! Zurzeit läuft eine Anklage gegen Bolsonaro von indigenen Klimaaktivist:innen mit der Unterstützung von internationalen Aktivist:innen.